Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden und Schwindel – das alltägliche Aufstehen am frühen Morgen könnte bei Weitem erfreulicher beginnen. Auch wenn es sich bei niedrigem Blutdruck (Blutniederdruck) um weniger gefährliche Symptome handelt als bei Bluthochdruck, können sie einen im Alltag einschränken. Viel zu oft wird Blutniederdruck erst spät als solcher diagnostiziert, weshalb wir Ihnen in diesem Artikel die möglichen Symptome erläutern und lindernde Tipps geben geben.

Symptome bei niedrigem Blutdruck

Die Grenze zu niedrigem Blutdruck ist nicht eindeutig festgeschrieben – in etwa ist diese aber ab einer Blutdruckmessung unter 105 zu 60mmHg anzusiedeln. Im Vergleich dazu steht der Idealwert von 120 zu 80 mmHg.
Sofern niedriger Blutdruck vorliegt, werden die Organe mit weniger Blut und Sauerstoff versorgt. Vor allem im Gehirn kann dieser Mangel zu vielfältigen Symptomen führen:

  • Kopfschmerzen, Antriebslosigkeit und Müdigkeit
  • Kreislaufbeschwerden, Schwindel, Schwarzwerden vor Augen
  • In Einzelfällen Neigung zur Ohnmacht
  • Herzstechen
  • Appetitlosigkeit, Wetterfühligkeit bis hin zu Depression

Vermehrt betroffen von Blutniederdruck sind dünne Menschen im Allgemeinen, Jugendliche in der Pubertät sowie der ältere Bevölkerungsanteil. Während in einer Schwangerschaft die anfänglich moderate Senkung des Blutdrucks völlig normal ist, kann extrem starker Blutniederdruck zur Unterversorgung der Plazenta und folglich des Kindes führen.

Ursachen von Blutniederdruck

Relativ häufig ist die individuelle Ursache von niedrigem Blutdruck nicht bekannt. Neben anlagebedingtem Blutniederdruck können die Beschwerden auch symptomatische Formen annehmen und auf andere Krankheiten hindeuten bzw. mit ihnen in Wechselwirkung stehen. Gerade deswegen ist je nach Schwere der Symptome und Beschwerden ein Gang zum Arzt dringend notwendig. Herzmuskelerkrankungen, eine Verengung der Aortenklappen, Venenschwächen allgemein oder neurologische Erkrankungen sind dazu geläufige Beispiele. Auch Nebenwirkungen von Medikamenten können in Zusammenhang mit niedrigem Blutdruck stehen.

Mittel gegen niedrigen Blutdruck

Je nach Art des Blutniederdrucks und anderen Vorerkrankungen, die vorliegen können, ist es ratsam, seine Beschwerden und eventuelle Mittel gegen niedrigen Blutdruck mit dem Arzt zu besprechen. Einer medikamentösen Behandlung bedarf es nur in den seltensten Fällen. Bei stärkeren Beschwerden, etwa sobald sie sich bewegen (aufstehen, bücken etc.), empfiehlt sich jedoch ein Produkt wie Korodin® Herz-Kreislauf-Tropfen.

Zusätzlich helfen auch Umstellungen, die unseren Lebensstil betreffen. Bereits kleine Veränderungen können den Kreislauf erheblich stärken. So wirken sich das vermehrte Bewegen an der frischen Luft, eine ausreichende Zufuhr an Mineralwasser (2-3 Liter am Tag) und die ausgewogene Zunahme von Salzen und Mineralien bereits sehr positiv auf die oben genannten Symptome aus. Auch Wechselduschen regen den Kreislauf an: Falls die Überwindung zu groß ist, abwechselnd warmes und kaltes Wasser über den Körper laufen zu lassen, helfen die Wechselduschen auch schon an den Beinen. Koffeinhaltige Getränke können den Blutdruck lediglich kurzfristig steigern.

Die orthostatische Form des niedrigen Blutdrucks

Bei einer speziellen Form des Blutniederdrucks hat der Körper Schwierigkeiten, die Blutdruckregulation beim Wechsel der Position oder raschen Bewegungen anzupassen. Gerade bei der orthostatischen Form kann es häufig zu Ohnmachtsanfällen kommen. Falls Sie unter dieser Symptomatik leiden sollten, hilft meist schon ein sehr langsames Aufstehen (etwa 5 Minuten) am Morgen, um ohne Kreislaufprobleme aus der Liegeposition zu kommen sowie kleine Bewegungsübungen im Stehen, Sitzen oder Liegen – wie etwa regelmäßiges Füße anziehen.