Weihnachtszeit ist Kekszeit. Wer seiner Gesundheit und seiner Figur einen Gefallen tun möchte, hält sich in den Adventmonaten besser ein bisschen zurück. Leider ist das leichter gesagt als getan: Süßes Backwerk, feine Schokoladen und Glühwein sind nur gar zu verlockend. Wir verraten einige Tipps, wie Sie Kalorienfallen zu Weihnachten widerstehen können.

Süße Geborgenheit im familiären Kreis.

Das Fruchtwasser, in dem der Fötus schwimmt, schmeckt süß genauso wie die Muttermilch. Die salzigen und bitteren Geschmacksknospen entwickeln sich erst mit der Zeit und mit der dementsprechenden Nahrung. Manche Menschen verspüren automatisch das Bedürfnis in heimeligen oder familiären Situationen ihrer Naschlust nachzugeben. Es gibt Theorien, die besagen, dass der Genuss von Süßem ein Gefühl der Geborgenheit herstellt. Wie im Babybauch bei Mama oder eben an ihrer Brust. Daran ist prinzipiell nichts Schlechtes. Sich gegenseitig mit Süßigkeiten oder Essen zu verwöhnen, ist ein soziales Angewohnheit und Ausdruck der gegenseitigen Zuneigung.

Süßigkeiten: Auf die Dosis kommt es an.

Damit die Feiertage nicht nur gut für die Seele, sondern auch für den Körper sind, macht es Sinn zu qualitativ hochwertigen Produkten zu greifen. Schokolade macht weniger schnell dick, wenn sie mindestens 70 Prozent Kakaoanteil aufweist. Die Kakaobohne enthält neben Mineralstoffen und Vitaminen auch Dopamin, dem nachgesagt wird, dass es für Glücksgefühle sorgen soll. Auch kann man von hochprozentiger Schokolade weniger auf einmal essen, da sie sehr geschmacksintensiv ist. Eine gesunde Alternative sind Nüsse und Orangen oder Mandarinen. Mandelkerne liefern zwar viel Energie aber machen sich nicht an den Hüften bemerkbar. Obendrein senken sie den Cholesterinspiegel. Orangen und Mandarinen liefern wichtiges Vitamin-C.

Zucker: Ein zweischneidiges Schwert.

Industriezucker ist omnipräsent, aber leider weist er überhaupt keine Mineralstoffe mehr auf. Diese sind aber für die Zuckerverarbeitung dringend notwendig. Versuchen Sie raffinierten Zucker deswegen, wo es geht, zu vermeiden. Für die Weihnachtsbäckerei eignet sich Birkenzucker hervorragend. Durch seine kristalline Konsistenz gelingen die Kekse fast genauso gut. Xylit, wie der inzwischen aus Mais hergestellte Zucker auch genannt wird, hat halb so viel Kalorien wie Rübenzucker. Anders als Stevia, hat er keinen charakteristischen Nebengeschmack, schützt aber gleich wie das Süßkraut die Zähne vor Karies.
Der Weihnachtsbaum steht in manchen Regionen traditionell bis zum 2. Februar und stellt mit seinem süßen Schmuck eine große Verlockung dar. Am besten, sie verzichten ganz darauf ihn mit Süßigkeiten zu schmücken. Kinder freuen sich auch über zuckerfreien Kaugummi und schöner Weihnachtsschmuck aus Glas kann jedes Jahr wieder verwendet werden.

Kalorienfalle Weihnachtsmarkt.

Traditionelle Weihnachtsmärkte sind ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Leider sind Punsch und Glühwein oft mit sehr viel Zucker versetzt und von minderer Qualität. Das verursacht nicht nur Kopfschmerzen, sondern auch unangenehmes Sodbrennen. Wenn Sie sich in der Kälte etwas aufwärmen möchten, ist es viel sinnvoller, ein kleines Glas hochwertigen Schnaps oder Cognac zu einem Becher heißen Früchtetee zu trinken. Sehr in Mode ist derzeit heißer Gin, der in guter Qualität aus Zutaten wie Wacholderbeeren, Koriander, Muskat und Ingwer gebrannt wird. Sollten Sie dennoch Probleme mit einem übersäuerten Magen bekommen, helfen das Hausmittel Kaiser Natron (in Pulver oder Tablettenform) oder Lutschtabletten von Rennie. Gegen Völlegefühl und Magendruck und zur Entgiftung und Entschlackung eignet sich auch gut Heilerde (Z. B. von Luvos). Die Bitterstoffe der Artischocke unterstützen den Körper bei der Fettverdauung nach einem üppigen Weihnachtsessen.