Sobald die kalte Jahreszeit in den Startlöchern liegt, beginnen bei vielen Menschen auch vermehrt lästige Gelenkschmerzen. Die zusätzlichen Beschwerden im Winter sind bei allen sehr unterschiedlich: von leichtem Unbehagen bis zur Einschränkung der Bewegungsfreiheit in Form steifer Gelenke. Wir erklären, was Sie gegen schmerzende Gelenke im Winter unternehmen können.

So sind steife Gelenke Schnee von gestern

Unsere natürliche Reaktion auf vermehrte Gelenkschmerzen im Winter ist es, uns noch weniger an der frischen Luft zu bewegen. Genau darin liegt jedoch die Gefahr, da durch wenig Bewegung der Gelenke noch weniger Gelenkflüssigkeit produziert und die Schmerzen voraussichtlich verstärkt werden. Daher helfen tägliche Spaziergänge mit anschließendem Saunagang oder heißem Bad besonders gegen steife Gelenke im Winter. Vor allem gilt es sich beim Gang in die Kälte warmzuhalten – Handschuhe, dicke Jacke und lange Unterwäsche können vor unangenehmer Kälte schützen. Um Ihre Gelenke noch mehr zu entlasten, bieten sich auch gelenkschonende Sportarten wie Schwimmen oder Radfahren an.

Aber auch die Ernährung spielt wie immer eine Rolle: ausreichend Obst und Gemüse mit Omega-3-haltigem Fisch anstatt rotem Fleisch heißt hier die Devise. Auch täglicher Brennnessel– oder grüner Tee, welche sich positiv auf Entzündungsprozesse im Gelenk auswirken, sind wichtige Elemente im kalten Alltag. Zusätzlich wird Weidenrinde eine schmerzlindernde Wirkung auf die Gelenke nachgesprochen, weshalb es sich unter Umständen lohnen kann, Produkte wie hafesan® Weihrauch Weidenrinde Brennnessel auszuprobieren. Diese Kapseln gegen Gelenkschmerzen und Gelenkentzündungen versprechen ähnliche Abhilfe wie spezielle pflanzliche Salben: Kytta® Schmerzsalbe oder Traumaplant®-Salbe.

Gelenkschmerzen durch Kälte?

Bemerken Sie in der kalten Jahreszeit verstärkt Schmerzen, die nicht auf bereits bekannte Probleme zurückzuführen sind, sollte Sie dies auf jeden Fall mit Ihrem Arzt besprechen. Oft liegt die Vermutung nahe, dass der Stoffwechsel durch die Kälte verlangsamt wird, so dass die Durchblutung etwas vermindert wird und somit Beine und Arme erst nach den überlebenswichtigen Organen mit der Blutversorgung „drankommen“. Die Ursachen für steife Gelenke im Winter sind jedoch wissenschaftlich nicht ganz geklärt. Normalerweise führt die Kälte an sich nicht zu einer neuen Gelenkerkrankung, sondern greift die vorbelasteten Stellen vermehrt an. Abnehmende Temperatur, erhöhte Luftfeuchtigkeit sowie niedriger Blutdruck scheinen sich dabei auf die Gelenke auszuwirken.

Verstärkte Gelenkschmerzen durch Vorbelastungen

In vielen Fällen sind die vermehrt steifen Gelenke im Winter auf entzündliche Gelenkerkrankungen, Virusinfekte oder andere Vorbelastungen zurückzuführen:

  • Arthrose: Die Knorpelflüssigkeit und -masse im Gelenk (oft: Knie, Hüfte, Hände) verringert sich bis schließlich die Knochen aufeinander reiben – aber auch hier gilt es sich dennoch viel zu bewegen, ohne das Gelenk dabei zu überlasten.
  • Rheuma: Bei entzündlichen Rheumaschüben wird sogar Kältetherapie angewandt. Dennoch ist dies nicht mit der winterlichen Kälte vergleichbar, da vermutlich allein die veränderte Luftfeuchtigkeit verstärkte Schmerzen auslösen kann.
  • Gicht: Auch Gicht-Attacken, häufig an den Zehen, werden vermehrt im Winter und bei hoher Luftfeuchtigkeit beobachtet. Die Schmerzen sind relativ oft auf chronisch hohe Harnsäurewerte im Blut zurückzuführen.