Hilfe bei Sodbrennen

Jede Lebensphase bringt unterschiedliche Herausforderungen mit sich und manchmal werden sie von Wehwehchen begleitet. Eines davon ist Sodbrennen, welches in der Schwangerschaft oder auch bei Stress den Tag oder auch die Nacht gründlich verleiden kann. Aber was ist Sodbrennen eigentlich? Und was kann man dagegen tun? Wir geben Tipps.

Sauer macht nicht immer lustig: Ursachen für Sodbrennen

Ein brennender Schmerz hinter dem Brustbein, der oft nach dem Essen auftritt, ist allgemein als Sodbrennen bekannt. Der Grund dafür ist, dass Magensäure in die Speiseröhre gelangt, wo sie nicht hingehört, und Unbehagen verursacht. Normalerweise verhindert ein Ringmuskel zwischen Magen und Speiseröhre das Rückfließen von aggressiver Magensäure in die schlauchförmige Speiseröhre, den Ösophagus. Manchmal ist die Funktion dieses Muskels jedoch gestört und es kommt zu Beschwerden und saurem Aufstoßen. Die tatsächliche Ursache dafür ist noch nicht ausreichend erforscht, aber fettes Essen, Nikotin und auch Alkoholgenuss kann die Peristaltik kurzfristig beeinflussen. Eine Neutralisierung des sauren Milieus durch simples Soda, wie es zum Beispiel in Kaiser Natron Pulver enthalten ist, kann hier schnell Abhilfe schaffen. Riopan Magengel erspart das lästige Auflösen des Pulvers und wirkt ebenfalls neutralisierend.

Muskeltraining durch Darmreinigung: Wundermittel Flohsamenschalen

Manchmal rufen auch eine Schwangerschaft, Übergewicht oder die Nachwirkungen einer Magenoperation derartige Beschwerden hervor. Hier hilft der Verzicht auf sogenannte “saure” Speisen (im Gegensatz zu basischen), das Weglassen von Zucker, Kaffee und Alkohol und die Umstellung auf fünf kleine Mahlzeiten statt drei größeren pro Tag. Auch eine Darmreinigungskur mit Flohsamenschalen kann hier helfen. Flohsamenschalen teelöffelweise in 100 ml lauwarmes Wasser einrühren, kurz quellen lassen und anschließend essen. Die abführende Wirkung zeigt sich meist erst ein bisschen später, also besser nicht sofort danach das Haus verlassen.

Vorsicht bei Dauerbeschwerden

Treten die Symptome regelmäßig auf, kann es sein, dass der Muskel auf Dauer zu geschwächt ist, um die Magensäure zurückzuhalten. Auch eine Lücke im Zwerchfell kann der Auslöser für die sogenannte “Reflux-Krankheit” sein. Die Gründe dafür sind noch wenig erforscht: Mediziner nehmen an, dass Stress und ein ungesunder Lebensstil dabei aber eine gewisse Rolle spielen. Ist die Speiseröhre dauerhaft der Magensäure ausgesetzt, kann sich ihre Beschaffenheit ändern, was unangenehme Folgen haben kann. Im Magen werden Keime abgetötet und Speisen verdaut, wozu Säure notwendig ist. Dem Magen selbst macht dies nichts aus, da er dafür ausgerichtet ist. Anderswo hat Magensäure aber nichts verloren und kann dauerhaften Schaden an der empfindlichen Muskelstruktur anrichten. Wer also öfter unter derartigen Schmerzen, die oft auch nachts im Liegen auftreten können, leidet, sollte sich unbedingt einem Arzt anvertrauen.