Ob Schoßhund, Trainingspartner oder Wächter über Haus und Hof – der beste Freund des Menschen ist aus unseren Leben nicht mehr wegzudenken. Leider sind die Vierbeiner im Gegensatz zu Katzen so an uns gewöhnt, dass die Fellpflege nicht immer alleine erledigt werden kann. Hier erfahren Sie das Wichtigste zur Körperhygiene beim Hund.

Katzen pflegen ihr Fell stundenlang mit ihren bürstenartigen, rauen Zungen. Hunde lecken sich nur, wenn sie sich verletzt haben oder wenn sie etwas juckt. Der Grund dafür liegt im unterschiedlichen Jagdverhalten. Hunde hetzen ihre Beute bis zur Erschöpfung. Dabei dürfen sie ruhig etwas strenger riechen. Katzen pirschen sich langsam und geduldig an ihre Opfer heran und arbeiten mit dem Überraschungseffekt. Verräterischer Geruch würde dabei stören.

Warum soll ich meinen Hund nicht zu häufig baden?

Besitzer von Rassehunden schätzen ein gepflegtes, glänzendes Fell ohne Unterwolle. Ein regelmäßiges Bad soll das Hundefell von Haaren, Schmutz und Pollen befreien, was für allergische Hunde wichtig sein kann. Allerdings wird durch das Baden mit Pflegeprodukten der schützende Fettfilm, der Kälte und Nässe fernhält, abgewaschen. Diese Schutzschicht braucht bis zu sechs Wochen zur Rückbildung. Deswegen lassen manche Hundebesitzer ihre Tiere lieber im Sommer im Fluss oder See baden und bürsten starke Verschmutzungen in trockenem Zustand aus.

Wenn Hunde unter Hautkrankheiten oder Ekzemen leiden, kann es aber sein, dass ein regelmäßiges Bad unumgänglich wird. Vorbeugend können Sie Nahrungsergänzungsmittel wie VMP® Tabletten unter das Futter mischen.

Typgerechte Hundepflege?

Egal ob Sie ihren Hund regelmäßig oder nur bei sehr starker Verschmutzung baden – in jedem Fall sollten Sie dafür ein spezielles Hundeshampoo verwenden. ALLERCALM Shampoo beruhigt und spendet Feuchtigkeit. Hundehaut hat einen anderen pH-Wert als menschliche. Produkte für Menschenhaar können daher zu trockener Haut oder Schuppenbildung bei Hunden führen.

Die Fellpflege beginnt aber schon bei der Ernährung. Olivenöl im Futter kann  das Fell geschmeidig machen und zum Glänzen bringen. Der Futterzusatz Megaderm enthält ebenfalls wichtige Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren und unterstützt die Abwehrkräfte obendrein mit Zink, Biotin und Vitaminen.

Wie funktioniert das Baden bei Hunden?

Im Sommer können Sie ihren Hund mit einem Gartenschlauch im Freien waschen. Im Winter verhindert eine Gummimatte in der Badewanne Abrutschen an der glatten Oberfläche.

Beginnen Sie Ihren Hund am Rücken und an den Seiten mit lauwarmen Wasser abzubrausen und arbeiten Sie sich dann langsam zum Kopf vor. Der Augen- und Nasenbereich ist bei Hunden sehr empfindlich. Auch in die Ohren sollte kein Shampoo gelangen. Das Hundeshampoo sollte in zwei Durchgängen aufgetragen werden. Beim zweiten Mal braucht es eine Einwirkzeit von ungefähr fünf bis zehn Minuten. Spülen Sie zuerst den Kopfbereich und dann den Rest des Körpers sorgfältig ab.

Wie Menschenhaar auch, kann Hundehaar verletzt werden, wenn es im nassen Zustand gekämmt wird. Bei langhaarigen Hunden kann ein grobzinkiger Kamm zum Ordnen der Haare verwendet werden. Rubbeln Sie das Tier anschließend mit genügend Handtüchern trocken und platzieren Sie vor einem Heizkörper oder an einer sonnigen Stelle im Garten. Föhnen kann schnell zu heiß werden. Für eine entspannte Atmosphäre während der ganzen Prozedur sorgen beruhigende Worte und ausreichend Belohnungen.