Niemand spricht gerne über Probleme im Schlafzimmer, obwohl laut Studien bis zu 20% aller Männer, vorübergehend oder dauerhaft, von Potenzproblemen betroffen sind. Es gibt aber Mittel und Wege, dieser unangenehmen Dysfunktion, die oft seelische Ursachen hat, aus dem Weg zu gehen oder sie dauerhaft zu beseitigen – ohne gleich auf Medikamente zurückgreifen zu müssen.

Ursachen für Potenzprobleme

Potenzstörungen können unterschiedliche Ursachen haben und auch bei völlig fitten Männern in einer gut funktionierenden Partnerschaft auftreten. Prinzipiell gilt es, zwischen dauerhaften und temporär auftretenden Störungen zu unterscheiden. Bei manifestierten Potenzstörungen ist unbedingt ein Arzt oder ein Psychotherapeut aufzusuchen. Bei vorübergehenden Erektionsstörungen kann es auch helfen, den eigenen Lifestyle ein bisschen unter die Lupe zu nehmen. Ernährungs- und Trinkgewohnheiten sowie mangelnde Bewegung oder fehlende Entspannung können sich negativ auf ein erfülltes Sexualleben auswirken. Ausschlaggebende Faktoren dafür sind körperliche Gesundheit und Fitness, die physiologische Fähigkeit zur Erektion und nicht zuletzt die emotionale Bereitschaft.

Fit for Fun

Eine gut gewartete Maschine funktioniert einfach besser und so ist es auch mit der körperlichen Performance beim Sex. Sport bringt den Kreislauf in Schwung, stärkt die Ausdauer und kurbelt die Sauerstoffversorgung des Körpers an, was nicht nur für rote Bäckchen sorgt. Yoga und Pilates sind ideale Sportarten für den Beckenboden. Wer lieber alleine übt, kann Beckenbodenübungen (Kegel-Übungen) auch während der Arbeit im Büro praktizieren. Obendrein hilft Sport ein paar Kilos zu verlieren (Übergewicht ist oft die Ursache für Probleme mit der Potenz) und macht auch weniger Lust auf Rauchen. Nikotingenuss verengt die Gefäßwände, wodurch das Blut schlechter fließen kann.

Auch die Ernährung spielt eine Rolle

Grüner Tee verbessert die Fließgeschwindigkeit des Blutes und gibt Power. Wer sich als Pausensnack auch einige Erdnüsse gönnt, hat schon viel für seine Potenz getan, denn sie enthalten die Aminosäure L-Arginin. Sie dient als Ausgangsstoff für die Bereitstellung von Stickstoffmonoxid (NO). Durch die ausreichende Versorgung mit NO wird den Gefäßen signalisiert, sich zu weiten, eine Erektion wird also leichter herbeigeführt und besser aufrechterhalten. L-Arginin kann auch als Nahrungsergänzungsmittel in konzentrierter Form eingenommen werden z.B. mit Andromol oder Doppelherz® system L-ARGININ. Spargel, Austern und dunkle Schokolade galten immer schon als Aphrodisiaka, sie tun aber nichts anderes als die Durchblutung und die allgemeine Gesundheit zu fördern, wodurch eine Erektion erleichtert wird. Viragil Tropfen wirken ganzheitlich bei „sexuellen Störungen“ und „geistigen und nervösen Erschöpfungszuständen“ mit Pikrinsäure, der aus Mönchspfeffer gewonnen wird.

Emotionale Ursachen für Potenzprobleme

Einer der wichtigsten Faktoren bei der körperlichen Liebe ist die seelische Befindlichkeit. Stress im Beruf, Unsicherheit in der Beziehung oder generelle Selbstzweifel können zu Versagen im Bett führen. Die Krux an der Sache ist, dass damit ein Teufelskreis beginnen kann, aus dem wieder schwer herauszukommen ist. Autogenes Training und ein offenes, vertrauensvolles Verhältnis zur Partnerin kann hier helfen. Manchmal hilft es auch ein wenig Schwung in das Sexleben zu bringen und einfach neue Positionen oder Orte auszuprobieren, um der Routine zu entgehen. Bei neuen Liebesbeziehungen kann es auch sein, dass durch Nervosität nichts geht. Hier hilft einfach abwarten und Vertrauen aufbauen. „Take it easy“ ist zugegeben leichter gesagt als getan, aber oft hilft es einfach, sich auf etwas ganz anderes zu konzentrieren und die sogenannte „Leistung“ im Bett eher als Spaß und Unterhaltung zu sehen.