Der Jahreswechsel schenkt uns fröhliche Zeit mit unseren Liebsten, aber ausgelassenes Feiern kann auch unangenehme Nebenwirkungen haben. Über die Feiertage hinweg essen wir meist nicht nur zu viel, sondern schauen auch zu tief ins Glas – wir erklären, wie Sie sich den Kater sparen und geben ein paar Tipps, die Sie vielleicht noch nicht kennen.

Katzenjammer am nächsten Tag: Wie kommt es zu einem Kater?

Gemütliches Beisammensein in netter Gesellschaft bei einem schönen Glas Wein: So mancher festlicher Abend bringt ein schwieriges Aufwachen mit sich. Alkoholgenuss beschleunigt die Entwässerung des Körpers, weswegen wir auch öfter auf die Toilette müssen als sonst. Hierbei werden Mineralstoffe und Vitamine, die zur Entgiftung des Alkohols wichtig sind, ausgeschwemmt und es kann am nächsten Tag zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Stimmungsschwankungen und Kreislaufproblemen kommen. Mit ein wenig Umsicht und Vorsichtsmaßnahmen lassen sich lästige Begleiterscheinungen einer Feier aber vermeiden oder lindern.

Weniger ist mehr: Kater schon beim Trinken vorbeugen

Wer schon beim Trinken etwas aufpasst, kann den Kater erst gar nicht zu groß werden lassen. Je hochwertiger ein alkoholisches Getränk ist, desto weniger Begleit- oder Fuselalkohole enthält es. Fuselalkohole entstehen bei der Gärung als Nebenprodukte zu dem erwünschten Ethylalkohol und werden bei Wein und Bier aber auch als Geschmacksträger eingesetzt. Je billiger ein alkoholisches Getränk ist, desto größer der Kopfschmerz am nächsten Tag. Wichtig ist aber auch, dass nicht auf leeren Magen getrunken wird. Wer über eine sogenannte „Unterlage“ verfügt, gibt seinem Stoffwechsel mehr Zeit, den Alkohol im Körper abzubauen. Ein weiterer wichtiger Tipp gegen ein böses Erwachen ist der Verzicht auf zuckerhaltige Getränke oder allzu viel Kohlensäure, da hiermit der Transport des Alkohols in die Blutbahn beschleunigt wird. Am idealsten ist es, zu jedem Glas Alkohol ein Glas Wasser zu trinken und den ganzen Abend bei einer Sorte von Getränken zu bleiben.

Erste Hilfe gegen Kopfweh

Je nach Körpergewicht, Stoffwechselgeschwindigkeit, Geschlecht und allgemeiner Fitness braucht der Körper circa fünf Stunden, um eine ausgiebige Feierei abzubauen. Um am nächsten Tag fit zu sein, empfiehlt es sich, diese Zeit unbedingt zum Schlafen zu verwenden und vor dem Zubettgehen noch reichlich stilles Mineralwasser zu trinken. Basenpulver führt dem Organismus die verloren gegangenen Mineralstoffe wieder zu. Thomapyrin und Alka-Selzer bekämpfen den Kopfschmerz, sollten aber nicht auf leeren Magen eingenommen werden. Wer nicht so gerne Tabletten schluckt, kann sich mit Pfefferminzöl (z.B. als Roll-on) die Schläfen betupfen oder einen Espresso mit einem Schuss Zitronensaft trinken. Generell ist Kaffee aber nicht so ideal, da er dem Körper weiter Wasser entzieht.

Katerfrühstück und Co.

Die gute Nachricht: Kater bekämpfen geht ausgezeichnet mit einer Packung Chips vor dem Fernseher. Das sorgt nicht nur für gute Laune, sondern versorgt Sie mit wichtigen Fetten und Salzen. Ein ausgiebiges, gehaltvolles Frühstück ist eine Geheimwaffe gegen unerwünschte Folgen eines schönen Abends. Fette, Vitamine und Mineralstoffe unterstützen den Körper beim Alkoholabbau – Kräutertees, Mineralwasser ohne Kohlensäure und leichte Gemüsebrühe wirken gegen die Dehydrierung und versorgen den Organismus mit Mineralstoffen. Ingwer bringt wieder Farbe ins Gesicht und das Kauen frischer Petersilie beseitigt Mundgeruch. Magnesium und Vitamin C (beides in Katerfly enthalten) sind ebenfalls rasche und wichtige Ersthelfer beim Bekämpfen eines Katers. Ein Spaziergang an der frischen Luft hilft nicht nur gegen Kreislaufbeschwerden, sondern auch gegen schlechte Laune.