Tag für Tag verlassen wir uns darauf, dass sie uns von A nach B tragen. Aber was tun wir eigentlich für unsere Füße? Damit Sie sich auch in Zukunft weiter auf Ihre Füße verlassen können, nutzen Sie diese Pflegetipps für schöne Füße.

5 Pflegetipps, die Ihnen wieder auf die Füße helfen!

Zumindest ein Mal im Monat sollte das große Pflege-Verwöhnprogramm für die Füße anstehen – und das nicht erst, sobald Sie von eingerissenen Zehennägeln, trockener Haut oder vermehrter Hornhaut heimgesucht wurden. Mit diesen Fuß-Pflegetipps lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen:

  1. Fußbad: zur Entspannung können Sie 10-15 Minuten Ihre Füße baden, idealerweise bei angenehmen 36-37°C.
  2. Nagelhaut: Insofern Sie keinerlei Entzündung haben, können Sie nach dem Fußbad ganz einfach die Nagelhaut auf dem Nagelbeet zurückschieben.
  3. Nägel: Damit auch Ihre Zehennägel nicht einwachsen, gilt es im nächsten Schritt die Nägel mit Knipser oder Feile zu kürzen. Achten Sie darauf, Ihre Nägel nicht zu rund oder zu kurz zu schneiden!
  4. Hornhaut: Käufliche Hornhauthobel sollten – wenn überhaupt – nur äußerst vorsichtig benutzt werden, da Sie sich schnell zu viel der robusten Hautschicht entfernen könnten. Sehen Sie Hornhaut auch als die natürliche Schutzhülle unserer Füße und nicht nur als Schönheitsmakel!
  5. Pflegecreme: Wenige Talgdrüsen an den Füßen führen oft zu trockener Haut. Nutzen Sie feuchtigkeitsspendende Lotionen für die Füße mit Harnstoff, um Ihr Pflegeprogramm abzurunden.

Fußtechnische Herausforderungen: Hühneraugen, Nagel- und Fußpilz

Im Gegensatz zu trockener Haut oder starker Hornhaut können wir es an den Füßen aber auch mit weitaus unangenehmeren Begleiterscheinungen zu tun haben – wie Entzündungen oder Pilzen. Auch da ist die richtige Pflege entscheidend:

  • Hühneraugen: Hat der Schuh nicht ganz gepasst, kann sich schon mal vermehrt Hornhaut mit einem Dorn in der Mitte bilden: das Hühnerauge. Fußbäder, Bimsstein und Pflaster gegen Hühneraugen sind im Anfangsstadium einen Versuch wert, aber bei unveränderten Schmerzen hilft meist nur der Gang zum Podologen oder Hausarzt.
  • Fußpilz: Zwischen den Zehen bilden sich Rötungen bzw. Schuppen und der Juckreiz plagt Sie schon länger? Sobald Sie diese Symptome an Ihren Füßen erkennen, können Sie sich ärztlich beraten lassen und zu pilzhemmenden Mitteln aus der Apotheke greifen.
  • Nagelpilz: Der lästige Pilz kann genauso Ihre Nägel befallen – angefangen am vorderen Rand des Nagels bis auf die gesamte Nagelfläche. Brüchigkeit, Verfärbungen, Verdickungen und Entzündungen können den Nagelpilz begleiten. Auch hier sollten Sie nicht lange warten, bis Sie die Pilzkultur diagnostizieren lassen oder unter Absprache mit Ihrem Arzt ein Breitenspektrum-Präparat anwenden.

Mehr als Pediküre: sanfte Massagen

Sie müssen nicht immer zum nächsten Pediküre-Salon gehen, um Ihren Füßen etwas Gutes zu tun. Nach starken oder einseitigen Belastungen können die Füße schon mal schmerzen. Ein Grund mehr die treuen Treter mit einer wohltuenden Fußmassage zu verwöhnen. Ein angenehmes Pflegeöl und ein paar Minuten Zeit reichen da schon aus, um die Beweglichkeit und Durchblutung in den Füßen zu fördern. Indem sie an der Fußoberseite mit den Händen zunächst sanft nach unten und dann nach oben drücken, lockern Sie das Fußgewölbe und halten die Gelenke weich. Auch das Ausstreichen (von unten nach oben) an der Achillessehne oder kreisende Bewegungen mit den Daumen an der Fußsohle (von den Zehen beginnend bis zur Ferse) verhelfen zur verdienten Entspannung.