BMI Rechner: Wozu dient er?
Mithilfe des Body-Mass-Index (oder BMI) kann eine Person anhand der Körpergröße und des Körpergewichts das eigene Gewicht auf einer Skala (Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder Fettleibigkeit) einordnen. Auf diese Weise ist es leichter, mögliche Gesundheitsrisiken aufgrund des eigenen Körpergewichtes einzuschätzen. Die Formel bleibt gleich, unabhängig davon, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt.
BMI-Berechnung bei Männern und Frauen: Gibt es Unterschiede?
Die BMI-Berechnung bei Männern basiert auf genau derselben Formel wie bei Frauen. Allerdings kann die Körperzusammensetzung von Männern die Interpretation des Ergebnisses beeinflussen. Männer verfügen in der Regel über eine größere Muskelmasse, was manchmal zu einem höheren BMI führen kann, ohne dass ein übermäßiger Fettanteil vorliegt.
So bedeutet bei einem sehr sportlichen oder muskulösen Mann ein leicht über dem Normalwert liegender BMI nicht unbedingt ein Gesundheitsproblem. Die BMI-Berechnung für Männer bleibt daher ein grundlegender Indikator, der unter Berücksichtigung des Lebensstils und des Körperbaus zu analysieren ist.
Wie sind die Ergebnisse der BMI-Berechnung zu interpretieren?
Nach der BMI-Berechnung fällt das Ergebnis bei Erwachsenen in eine der folgenden Kategorien:
BMI unter 18,5: Untergewicht
BMI zwischen 18,5 und 24,9: als normal geltendes Körpergewicht
BMI zwischen 25 und 29,9: Übergewicht
BMI von 30 oder mehr: Adipositas (verschiedene Grade)
Diese Grenzwerte sind durch internationale Referenzwerte definiert und ermöglichen eine standardisierte Auswertung. Die Interpretation muss jedoch je nach Alter, Geschlecht, körperlicher Aktivität und allgemeinem Gesundheitszustand differenziert erfolgen.
Warum ist der BMI auch vom Alter abhängig?
Um das Gewicht noch besser einschätzen zu können, muss neben Gewicht und Körpergröße auch das Alter berücksichtigt werden. Unser Normalgewicht verschiebt sich nämlich mit dem Älterwerden, denn ca. ab 40 Jahren verändert sich unser Stoffwechsel. Das führt leider häufig ganz automatisch zu einer Gewichtszunahme. Auch wenn der BMI nicht zwischen Fett- und Muskelmasse unterscheidet, ist er erst einmal eine einfache Methode, das eigene Körpergewicht einzuordnen. Neben dem BMI ist aber auch der Bauchumfang nützlich, um eine Gesundheitsgefährdung durch Übergewicht besser einschätzen zu können.