Der Wirkstoff von SANGENOR® vereinigt die Aminosäuren L-Arginin und L-Asparaginsäure. Die zusätzliche Zufuhr dieser Aminosäuren lässt aufgrund ihrer Stoffwechselwirkungen günstige Effekte auf die Funktion von Herz- und Skelettmuskulatur sowie auf die Entgiftungs- und Ausscheidungsfunktion der Leber erwarten. Sie wirken auf die Bildung des Harnstoffs ein und beschleunigen den Ammoniak-Abbau.
SANGENOR® kann dabei gezielt in folgenden Situationen eingesetzt werden:
- Bei Erschöpfungszuständen infolge übermäßiger Anstrengungen, wie Stress, Sport (Ausdauersportarten), geistige und körperliche Belastungen und Ähnliches
- Zusatzbehandlung bei funktionellen Erschöpfungszuständen (nicht aufgrund einer organischen Erkrankung) bei älteren Menschen
Art der Anwendung:
Vor den Mahlzeiten einnehmen. Kann auch mit etwas Wasser eingenommen werden.
Die empfohlene Dosis beträgt
Erwachsene: 2 bis 3 Ampullen pro Tag
Wirkstoff
Wirkstoff: Mono-L-Arginin-L-Aspartat
Hinweis:
Sangenor darf NICHT eingenommen werden,
•wenn Sie allergisch gegen Mono-L-Arginin-L-Aspartat; Methyl-4-hydroxybenzoat; Propyl-4-hydroxybenzoat oder einem der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bevor Sie mit der Behandlung mit Sangenor beginnen, soll vom Arzt ausgeschlossen werden, dass die Ermüdbarkeit auf eine organische Erkrankung zurückzuführen ist.
Wenn Sie Sangenor einnehmen, können vermehrt Nebennierenrindenhormone über den Harn ausgeschieden werden. Bei einer Überprüfung der Nebennierenfunktion teilen Sie daher bitte dem Arzt mit, dass Sie Sangenor einnehmen.
Kinder und Jugendliche
Kinder und Jugendliche dürfen Sangenor Trinkampullen nur auf Anweisung des Arztes anwenden.
Diabetikerhinweis
Bitte beachten Sie: Sangenor Trinkampullen enthalten 1 g Zucker (Saccharose) pro Ampulle (= 0,085 BE).
Einnahme von Sangenor zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
Einnahme von Sangenor zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Keine speziellen Hinweise.
Schwangerschaft und Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit
Es liegen keine Daten über die Wirkung von Sangenor auf die Zeugungs- und Gebärfähigkeit beim Menschen vor. Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. In klinischen Untersuchungen wurden bisher keine Missbildungen oder schädliche Wirkungen auf das Ungeborene beschrieben. Es liegen allerdings keine ausreichenden Daten zur Behandlung mit dem Arzneimittel während der Schwangerschaft vor, um ein mögliches Risiko ausschließen zu können. Als Vorsichtsmaßnahme wird daher empfohlen, das Arzneimittel während der Schwangerschaft nicht einzunehmen. Aufgrund fehlender Daten zum Übertritt des Wirkstoffes in die Muttermilch soll eine Einnahme des Arzneimittels in der Stillzeit vermieden werden.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Sangenor hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen.
Sangenor enthält Saccharose (Zucker).
Bitte nehmen Sie Sangenor erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckeruunverträglichkeit leiden.
Sangenor enthält Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat
Dies kann allergische Reaktionen, auch Spätreaktionen hervorrufen.