Viele Eltern atmen auf, wenn die Ferienzeit wieder vorüber ist. So schön der Sommer mit den Kindern auch sein kann – gelangweilten Ferienkindern fehlt oft die Beschäftigung durch Unterricht und Freundeskreis. Wie Sie Ihre Kinder bestens auf den neuen Schulbeginn vorbereiten und worauf Sie dabei nicht vergessen sollten, erfahren Sie hier.

Die große Premiere: Erstklässler und ihre Bedürfnisse zu Schulbeginn

Der allererste Schultag ist für Kinder eine große Aufregung. Eine Schultüte darf dabei nicht fehlen. Bei der Befüllung der Tüte sollten Sie aber sparsam mit den Süßigkeiten sein. Zuviel Zucker macht hyperaktiv und ist obendrein schlecht für die Zähne. Besser sind kleine Geschenke wie bunte Radiergummis in allen möglichen Formen, Bleistifte oder kleine Spiele wie Jo-Jos für die Pausenunterhaltung. Nussmischungen wie Studentenfutter sind, wie der Name schon sagt, gut für die Denkleistung und stillen den Hunger zwischendurch.

Die grauen Zellen füttern

Denken ist Schwerarbeit. Erwachsene vergessen mitunter darauf, dass Kinder in der Schule täglich sehr viel Informationen verarbeiten und nicht zuletzt wiedergeben müssen. Dazu kommen soziale und emotionale Herausforderungen. Die Schulzeit ist kein Spaziergang. Bereits vor den Wirren der Pubertät werden die Kleinen ständig auf die Probe gestellt. Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein brauchen starke Nerven und einen klaren Kopf. Hier sind auch Vitamine gefragt.

Prüfungsstress und unruhige Nächte

Prinzipiell lernen Kinder gerne und sind sehr neugierig auf die große weite Welt, mit all ihren Geheimnissen. Eltern können ihren Nachwuchs beim Lernen unterstützen, indem sie Interesse für das Gelernte zeigen und sich ganz nebenbei, zum Beispiel beim gemeinsamen Abendessen, entspannt über den Schulstoff unterhalten. Im Idealfall hören die kleinen Naseweise gar nicht mehr auf zu plappern. Vermitteln Sie Ihren Kindern, dass Prüfungen keine Belastung sind, sondern eine ausgezeichnete Gelegenheit, um zu brillieren. Im schlimmsten Fall kann man sie immer noch wiederholen.

Nervosität können Sie schonend mit einer speziellen Bach-Blüten-Mischung gegen Prüfungsangst in den Griff bekommen. Seien Sie aber sparsam mit Lob bei guten Ergebnissen – Ihre kleinen Schlaumeier sollen eigenen Ehrgeiz entwickeln und nicht wegen der Aussicht auf eine Belohnung büffeln. Trotzdem darf es zwischendurch eine kleine Aufmerksamkeit sein.

Wenn Ihre Kinder schlecht einschlafen können, kann ein Besuch im Schwimmbad oder ein ausgiebiger Spaziergang mit den Eltern helfen. Frische Luft macht müde und manchmal gibt es eben Dinge, die man Papa oder Mama in aller Ruhe erzählen möchte. Ein Gute Nacht-Trunk mit Baldrian, Hopfen und duftendem Lavendelblüten-Honig lässt die Kinder vor dem zu Bett gehen leichter zur Ruhe kommen. Ausreichend Schlaf ist wichtig für Gemüt, Gehirn und die Nervenzellen.

Unerwünschte Mitbringsel

Durch den Kontakt mit anderen Kindern, bringen die lieben Kleinen häufig ungebetene Gäste mit nach Hause. Für die meisten Kinder ist Hygiene nicht viel mehr als ein kompliziertes Fremdwort. Das ist per se gar nicht schlimm und stärkt auch die Abwehrkräfte im heranwachsenden Organismus. Unangenehm wird es, wenn sich die restlichen Familienmitglieder an eingeschleppten Bakterien und Krankheitserregern anstecken und Grippe oder Durchfall die Runde machen. Bierhefe ist ein altes Hausmittel zur Stärkung der Immunabwehr. Das Pulver schmeckt auch lecker im Müsli oder Salat.

Durch den ständigen körperlichen Kontakt mit anderen Kindern, sind Kopfläuse regelmäßig Thema nach Schulbeginn. Als Prävention können Sie in den ersten Wochen nach Schulstart anstelle von Ihrem herkömmlichen Haarshampoo ein Produkt mit Weidenrindenextrakt verwenden. Läuse verabscheuen den Geruch.