Nicht nur wir fühlen uns in der warmen Sommerzeit wohl, sondern auch die Hausstaubmilben. Obwohl Allergiker vermehrt im Herbst und Winter mit lästigen Milben zu kämpfen haben, bietet die Sommerzeit für die winzigen Spinnentiere die ideale Vermehrungszeit. Greifen Sie also besser jetzt bereits zu unseren Tipps und Tricks gegen Milben, um mögliche allergische Reaktionen zu verhindern!

Hausstaubmilbenallergie: Symptome

Die Symptome der Milbenallergie sind von denen des Heuschnupfens kaum zu unterscheiden. Eine verschnupfte Nase, tränende gerötete Augen und in manchen Fällen auch ein erschwertes Atmen inklusive Husten sind oft die Folge einer allergischen Reaktion auf Milben. Treffender gesagt ist es sogar eine allergische Reaktion auf Bestandteile aus dem Kot der Milben. Vor allem bei Nutzen der Heizung können sich in der trockenen Luft vermehrt der Milbenkot mit dem Hausstaub mischen.

Begehrte Tummelplätze sind dann stets Matratzen, Teppiche und Polstermöbel. Denn vor allem dort sammeln sich auch unsere Hautschuppen, die wir täglich verlieren. Ironischerweise sind unsere eigenen Hautschuppen auch die Hauptnahrungsquelle ebensolcher Milben. Bei jeder Bewegung, die den Hausstaub aufwirbelt, laufen wir also Gefahr einzelne Partikel über unsere Schleimhäute aufzunehmen.

Der Milbenkampf beginnt im Bett

Wohnplatz Nummer Eins bildet für die Milben unser liebster Rückzugsort: das Bett. Aus diesem Grund treten die Symptome auch vermehrt am Morgen auf. Unbewusst haben wir über Nacht erneut die Milben im Bett mit Nahrung, Feuchtigkeit und Wärme versorgt. Um das Bett möglichst milbenfrei zu bekommen, gibt es einerseits die Möglichkeit, mit Anti-Milben-Sprays – wie casaCare MilbenEx Betthygienespray oder Milbopax® Milbenspray Sprühlösung – auf der Matratzenfläche vorzugehen.

Andererseits sind vor allem eine regelmäßige Reinigung sowie spezielle Bettbezüge unerlässlich. Etwa alle sechs Wochen sollten Bettbezüge sowie waschbare Kissen und Bettdecken der Waschmaschine bei mindestens 60° einen Besuch abstatten. Allergene werden somit beseitigt und die Milben sterben bei der Temperatur ab. Zusätzliche Schutzbezüge (Encasings) können sowohl den Milbenkot in der Matratze zurückhalten so wie unsere nahrungsspendenden Hautschuppen nicht in das Terrain der Milben eindringen lassen. Das nahezu wöchentliche Wechseln der Bettwäsche, sowie ein durchlüftungsförderndes Bett – mit erhöhten Füßen, ohne Bettkästen – tun ihr übriges.

Weitere Tipps gegen Milben im Haus

Aber nicht nur das Milbennest Bett, sondern auch Teppiche, Vorhänge und Sofas sind beliebte Sammelorte für Milben. Soweit möglich, hilft es bereits Staubfänger wie Gardinen und Luftfeuchtigkeitsmagneten wie Pflanzen zu entfernen. Auch beim Staubsaugen sollten Sie auf einen Feinstaubfilter achten, der den Milbenkot nicht wieder in die Raumluft zurückgibt. Morgendliches Stoßlüften sowie ein trockenes und eher kühles (etwa 20°C) Schlafklima helfen außerdem den Kampf gegen die Milben zu gewinnen!
Reichen all diese Tipps und Tricks nicht aus, empfehlen wir Ihnen einen Arzt aufzusuchen, der sie über weitere Möglichkeiten – wie die Hyposensibilisierung – aufklären wird, um chronische Leiden zu vermeiden.