Eierfärben zur Osterzeit macht Spaß – vor allem ohne synthetische Farbstoffe. Wenn Sie beim diesjährigen Eierfärben auch auf Chemie verzichten wollen, haben wir hier einige Tipps für Sie!

Nicht gerade das Gelbe vom Ei: herkömmliche Färbemittel

Wir kennen dies alle: hungrig lösen wir die bunte Schale von den festlich verzierten Eiern beim Osterfrühstück ab und nicht allzu selten ist auch ein Teil der Eier gefärbt. Nicht umsonst raten Verbraucherschützer dazu auf, herkömmliche Lebensmittelfarben mit Chemie zu meiden, da diese über winzige Risse in der Eierschale letztendlich bei uns im Magen landen könnten. Allergieähnliche Reaktionen auf die synthetischen Inhaltsstoffe können das harmonische Osterfrühstück aus dem Gleichgewicht bringen.

Die Farbpalette der Natur

Damit Sie sich und ihre Liebsten zur Osterzeit nicht unnötigen Schadstoffen aussetzen, listen wir ihnen hier auf, mit welchen Farbnuancen uns die Natur gesegnet hat:

  • Rot bzw. rosa: rote Bete, Rotkohl bzw. Cranberrysaft
  • Blau: Heidelbeeren
  • Gelb: Kurkuma, Kümmel oder Safran
  • Grün: Spinat oder Brennessel
  • Braun: Kaffee oder schwarzer Tee oder Zwiebelschalen (rotbraun bzw. gelbbraun)

Ebenso beeinflusst die Farbe der Eierschalen unsere finale Kolorierung. Knalliger werden die Farben generell eher bei weißen Eierschalen. Es können sich aber auch große Farb-Unterschiede ergeben: der Rotkohl als rötliches Färbemittel verleiht braunen Eiern eher einen Grünstich, während weiße Eier in den Blauton tendieren. Probieren Sie es einfach aus!

Natürlich sollten die Allergiker unter uns gleichermaßen auf mögliche Reaktionen mit den oben genannten Färbemitteln aus der Natur achten und diese gegebenenfalls vermeiden.

Ostereier färben: die richtige Zubereitung

Nach der Entscheidung für den ersten Farbton werden die natürlichen Zutaten mit Wasser in einen Topf gegeben. Viele der möglichen Farbgeber, wie Spinat, Zwiebeln oder rote Bete, können vorab – ohne Zugabe der Eier – schon einige Minuten köcheln. Geben Sie danach die Eier hinzu und kochen Sie die Eier darin hart (10-20 Minuten). Lagern Sie die Eier nun im Idealfall über Nacht in der Flüssigkeit aus dem Topf und etwas Essig, so dass die Farben möglichst intensiv werden. Generell gilt: Je länger die Eier in der Flüssigkeit verweilen, desto wahrscheinlicher ist eine knalligere Farbe. Sobald Sie die Eier nun aus der Flüssigkeit nehmen und diese getrocknet sind, können Sie die bunten Ostereier noch durch das Einreiben von ein paar Tropfen Speiseöl zum Hochglanz bringen.

Den bunten und natürlich gesunden Osternestern steht nun nichts mehr im Wege!