Der Winter ist die Zeit des Schlemmens: von Keksen über Glühwein und Punsch bis zu vielen anderen süßen oder herzhaften Verlockungen. Aber man kann in den kalten besinnlichen Tagen auch der Völlerei etwas umgehen. Wir geben Ihnen einen paar Tipps wie leckere Rezepte etwas „leichter“ zubereitet werden können, denn gutes Essen gehört an Weihnachten einfach dazu.

Heißgetränke in der kalten Winterzeit

Um Punsch und Glühwein kommt man an den vielen Christkindlmärkten einfach nicht drum herum. Leider verstecken sich aber vor allem in den leckeren, süßen Getränken viele Kalorien. Um mal auf das ein oder andere Häferl Punsch zu verzichten, kann man auch ganz einfach daheim kreativ werden und eine kalorienärmeres Wintergetränk zaubern. Besonders Schwarztee oder Grüntee eignen sich perfekt als Grundlage, um in einen leichteren Weihnachtsumtrunk verwandelt zu werden. Dafür einfach vor dem Kochen die gewünschten Weihnachtsgewürze dazu mischen – wie Nelken, Ingwer, Zimt oder Kardamon. Auch für den fruchtigen Gaumen bieten sich Trockenfrüchte an, die man im Tee ziehen lassen kann. Fertige Weihnachtstees wie Herbaria Wintertee Eva Aschenbrenner oder Aurica® Zimt Kräutertee sind zur kurzen Aufwärmung natürlich auch nie falsch.

Süße Sünden der Weihnachtszeit – in gesunden Maßen

Sich alles zu verbieten und verkrampft Kalorien zu zählen, kann vielen Stress bereiten und ist für die meisten unter uns eine ungesunde Einstellung, die nicht glücklich macht – vor allem nicht zur Weihnachtszeit. So helfen aber bereits ein paar einfache Tipps und ein größeres Bewusstsein für Lebensmittel, um den unnötigen Weihnachtspfunden auszuweichen. Allein der Vergleich von Kalorien, Zucker und Fett auf den Kekspackungen kann sich oft lohnen, da so mancher Bestseller wie Lebkuchen, Weihnachtsstollen oder Marzipan und Vanillekipferl extrem kalorienreich ist. Wer seine Kekse lieber selbst backt, kann gut zu fett- und zuckerärmeren Zutaten greifen – wie zum Beispiel Kekse mit Trockenobst und Haferflocken, die dadurch auch mehr Ballaststoffe tragen, wie das gesündere Kletzenbrot.
Genauso sinnvoll ist bereits der Griff zu Schokolade mit einem sehr hohen Kakaoanteil – idealerweise mindestens 70%. Da auch alle Süßspeisen meist sehr Mehl-lastig sind, empfiehlt sich ein alternativer Kuchen – wie beispielsweise der Bananenkuchen. Darin wird das Mehl komplett durch gemahlene Mandeln ersetzt und die Süße des Kuchens allein durch den Fruchtzucker der reifen Bananen erlangt. Gesunde Naschereien bilden generell Maroni, Bratäpfel und verschiedene Nüsse oder getrocknete sowie frische Früchte als Alternativen zu Keksen und Co.

Herzhaftes Weihnachtsessen, kalorienarm

Innerhalb von Österreich unterscheidet sich das traditionelle Weihnachtsessen je nach Region stark. Auch gibt es schon lang nicht mehr bei jeder Familie Gans, Karpfen oder Würstel mit Kraut am Heiligen Abend. Falls man jedoch nicht auf die Weihnachtsgans oder den Winterbraten verzichten kann, ist das gesündeste die Haut zu entfernen, da sich dort das meiste Fett sammelt. Aber auch wenn man darauf nicht verzichten kann, dann helfen schon kalorienarme Vorspeisen wie Suppen und Salate, so dass der Hunger schon leicht gestillt ist bis der Hauptgang beginnt. Nicht nur kann man klassische Weihnachtsrezepte etwas kalorienärmer gestalten, sondern vielleicht auch mal etwas Neues ausprobieren: Warum also nicht die traditionelle Gans mal durch Pute, Fisch oder ein vegetarisches Gericht ersetzen?