In der kalten Jahreszeit leidet unsere Haut oft unter der trockenen Heizungsluft und dem Temperaturunterschied zwischen drinnen und draussen. Wir geben Ihnen im folgenden Artikel wertvolle Tipps, wie Sie sich trotz vermehrter Beanspruchung und Umwelteinflüsse und ohne viel Aufwand streichelzarte Hände bewahren können.

Schutz vor rissiger Haut und Falten

Die Haut an unseren Händen ist großen Belastungen ausgesetzt und obendrein mit wenig Fettgewebe unterlegt. Häufiges Händewaschen und der Kontakt mit Reinigungschemikalien im Alltag stellen eine zusätzliche Strapaze für diese empfindliche Körperregion dar. Nicht umsonst ist unser Alter am leichtesten an unseren Händen abzulesen. Beim Putzen empfiehlt es sich daher, Gummihandschuhe zu verwenden und sich vorher dick mit Vaseline die Hände einzucremen. Vaseline pflegt übrigens hier nicht, sondern stellt nur eine Barriere für unerwünschte Feuchtigkeit dar.

Weiche Haut im Handumdrehen

Warum nicht von den Profis lernen? Klinikpersonal wie Ärzte oder Krankenschwestern waschen sich unzählige Male pro Tag die Hände und verwenden daher besonders schonende Produkte, um ihre helfenden Hände zu schonen. Sogenannte Arztseife (z. B vom Speick) verzichtet auf zusätzliche Parfümstoffe und auch keimabtötende Substanzen, im Krankenhaus wird Desinfektion ohnehin extra benutzt, die die Haut austrocknen. Pflegende Substanzen wie Bienenwachs und pflanzliche Öle ziehen schon beim Waschen in die Haut ein. Danach sollte unbedingt eine Creme oder Lotion aufgetragen werden. Kleine Probepackungen passen in jede Handtasche und sorgen dafür, dass Sie auch unterwegs nicht auf Ihre Pflege verzichten müssen.

Wertvolle Inhaltsstoffe gegen trockene Hände

Damit ein Produkt aber gerne regelmäßig verwendet wird, sollte die Konsistenz und der Duft zu den eigenen Vorlieben passen. Manche Menschen lieben fette, ergiebige Cremen und verbinden das Auftragen mit einer ausgiebigen Massage. Der Pflegeklassiker von Atrix besticht hier auch mit seiner originellen Blechverpackung. Wer lieber öfter cremt und dafür weniger Zeit aufwenden möchte, ist mit der Sandornhandcreme von Weleda gut beraten. Der Duft eignet sich bestens sowohl für Männer als auch für Frauen und die Pflege zieht rasch ein und hält lange an. Produkte mit Shea-Butter oder Retinol erzielen ebenfalls diesen Effekt. Milchsäure und der Wirkstoff Urea wirken beruhigend und regenerierend, Hyaluronsäure bindet Feuchtigkeit.

Samtpfoten über Nacht

Für einen zusätzlichen Pflegeboost können Sie Ihre Hände mit einer Übernachtbehandlung verwöhnen. Dafür brauchen Sie nur etwas Zucker, ein pflanzliches Öl, saubere Baumwollhandschuhe (gibt es für ganz wenig Geld im Berufskleidungsladen) oder ein Paar Socken und eine besonders pflegende Handcreme wie etwa von Eubos. Mit dem Zucker und dem Öl können Sie im Nu ein schnelles, effektives Peeling herstellen und überschüssige Hautschüppchen weg rubbeln. Anschließend cremen Sie Ihre Hände einfach sehr dick ein und streifen sich Handschuhe oder Socken über die Hände, bevor Sie zu Bett gehen. Nach dem Aufstehen können Sie die Region um das Nagelbett kurz mit einem Nagelhautöl benetzen, einmassieren und nach kurzem Einwirken wieder abwaschen. Ein- bis zweimal wöchentlich angewandt, können Sie so jedem Kätzchen spielend Konkurrenz machen.