Ob Rauschebart oder oben ohne – Männer können zurzeit ihre Gesichtsbehaarung tragen wie sie möchten. Schicke Schnurrbärte und Holzfällerbart sind genauso in Mode wie glatte Wangen oder die Drei-Tages-Variante. Egal wofür Sie sich entscheiden, mit unseren Tipps zur Bartpflege und Rasur wirken Sie immer gepflegt und kratzen nicht beim Küssen.

Die Gesichtsbehaarung bei Männern gilt als Zeichen von Männlichkeit und Stärke. Tatsächlich ist der Bart ein wichtiges Entscheidungsmerkmal zwischen den Geschlechtern. Der Bart beginnt, wie die restliche Körperbehaarung auch, nach Beginn der Pubertät zu wachsen. Die erste Rasur ist oft ein wichtiger Schritt ins Erwachsenenleben für junge Burschen. Die richtigen Utensilien, Basis-Know-how und Routine verkürzen die morgendliche Zeit im Bad und beugen lästigen Verletzungen vor.

Die Nassrasur: Der beste Weg zu glatten Wangen

Trotz moderner Rasierapparate ist und bleibt die Nassrasur mit Schaum und Klinge die klassische Art der Entfernung von männlicher Gesichtsbehaarung. Warmes Wasser öffnet die Poren.  So können die Haare tiefer an der Wurzel von der Klinge erfasst werden. Dadurch dauert es länger, bis die nächsten Stoppeln nachwachsen. Vor Verletzungen der Haut durch die scharfe Klinge schützt Rasierschaum oder Rasierseife. Rasieröl sorgt für noch mehr Feuchtigkeit und Pflege. Durch das Öl kann der Rasierer noch besser gleiten. Die Rasierklinge selbst sollte nur mit kaltem Wasser abgespült und regelmäßig gewechselt werden. Das hält sie scharf und schützt vor Infektionen. Aftershave desinfiziert beanspruchte Haut nach der Nassrasur und schließt die Poren. Je nach Vorhaben oder Geldbörse greift man(n) zu Aftershave oder Rasierwasser in der Luxusausführung oder in der Alltagsvariante.

Laissez-faire für Könner – der Drei-Tage-Bart

Nicht alle Männer können die lässig anmutende Bartvariante des Drei-Tage-Barts tragen. Bei Lücken im Wuchs sieht das schnell nur unrasiert aus. Wer im Büro mit der Mittellänge glänzen möchte, sollte sich dafür ein verlängertes Wochenende zum Anwachsen Zeit nehmen. Pflegendes Bartöl bringt die Haare in Form und macht sie geschmeidig. Dann stören sie Kinder oder Partner weniger beim Küssen, was vor allem bei kürzeren Haaren der Fall sein kann. Auch ein Drei-Tage-Bart sollte für ein gepflegtes Ergebnis mit einem Trimmer in Form gebracht werden.

Tipps für die Bartpflege

Ein Vollbart kann eckige Gesichtszüge oder ein fliehendes Kinn kaschieren. Er verlangt aber genauso viel tägliche Zuwendung wie glatte Wangen, möchte man damit auf die Straße gehen. Ob mit Wasser oder speziellem Bartshampoo – wer sich für einen Komplettbart entscheidet, sollte ihn täglich von Speiseresten und Schweiß reinigen. Wer möchte kann auch zusätzlich Conditioner verwenden. Das glättet die Schuppenschicht am Haar. Mit einem Kamm werden die Barthaare in die gewünschte Richtung gekämmt. Auch hier pflegt Öl die Haarpracht und Haut und verleiht Glanz und Geschmeidigkeit. Zusätzlich kann der Bart noch mit Pomade oder Wachs geformt werden. Spezielle Bartscheren erleichtern das Trimmen einzelner Haare durch eine abgerundete Spitze.